Unsere Projekte

So engagieren wir uns für den Erhalt der Natur

Wir vom NABU Herten engagieren und schon seit 1952  in einer Vielzahl von Projekten ganz konkret vor unserer Haustür. Vom Erhalt von bedrohten Lebensräumen und Arten bis zum praktischen Umweltschutz reicht dabei die Palette unserer Aktivitäten. Auf den folgenden Seiten zeigen wir Ihnen was wir tun und wie auch Sie uns unterstützten können.

Man sollte sie alle aufhängen!

Der September ist die richtige Zeit um Vogelnistkästen zu reinigen, zu ersetzen und neue Kästen anzubringen

Blaumeise im Nistkasten, Foto: NABU Herten
Blaumeise im Nistkasten, Foto: NABU Herten

Das Brutgeschäft unsere heimischen Singvögel ist im September weitestgehend beendet, einige Arten sind bereits auf ihrem Weg in die Winterquartiere. Deshalb ist jetzt ein guter Zeitpunkt die künstlichen Nisthilfen der Höhlen- und Halbhöhlenbrüter zu reinigen. Warum jetzt? Die Vögel benutzen die Nisthilfen auch gerne in den kalten Monaten zum Schutz und zum Übernachten. Daher sollte altes Nistmaterial, das oft auch mit Vogelparasiten wie Flöhen durchsetzt ist, entfernen. Das hilft auch der neuen Brut im Frühjahr, die sich dann nicht mit den Lästlingen rumschlagen muss. 

 

Ein paar Tipps:

  1. Zur Reinigung reicht ein Spachtel und ein Handfeger oder breiter Pinsel
  2. Auf Reinigungsmittel sollte verzichtet werden
  3. Bevor man eine fremde Haustür öffnet, klopft man an. Hier: vor Öffnen der Klappe des Nistkasten mal kräftig dagegen klopfen. Sollte es aktuelle Bewohner geben, z.B. Rötelmäuse oder auch Wespen oder Hornissen, werden die sich bemerkbar machen
  4. Wenn Wespen oder Hornissen im Kasten sind: keine Panik! Zurücktreten, ruhig entfernen, die Reinigung noch 4 bis 6 Wochen verschieben, dann wird das Nest ausgestorben sein
  5. Wenn Mäuse im Kasten sind: die richten sich gerade ihre Schlafstätte für die Winterruhe ein. Daher den Kasten bis zum Frühjahr in Ruhe lassen und dann reinigen, wenn die Mäuse wieder ausgezogen sind
  6. Nistkästen, deren Öffnung vom Specht deutlich vergrössert wurde oder die bereits ein morsches Dach haben,   sollten ersetzt werden
  7. Neue Kästen aufhängen: wer einen Garten hat, kennt auch die regelmässigen Besucher, die kommen, weil sie dort ein passendes Angebot finden. Für Meisen kann man Höhlen-Nistkästen, wie in der Abbildung, anbringen, Rotschwänze und Rotkehlchen bevorzugen Halbhöhlen. Darüber hinaus gibt es Spezialkästen für z.B. Baumläufer, da befindet sich die Öffnung hinten am Kasten und ist vom Baum zugänglich
  8. Nistkästen kann man von den Umweltverbänden wie dem NABU beziehen oder auch selbst bauen:

Anleitung Nistkasten: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/nistkaesten/index.html